<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>CON works &#187; Kultur</title>
	<atom:link href="http://www.conworks.org/tag/kultur/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.conworks.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 Jun 2016 16:36:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Bedeutende Künstler der klassischen Musik</title>
		<link>http://www.conworks.org/bedeutende-kunstler-der-klassischen-musik/</link>
		<comments>http://www.conworks.org/bedeutende-kunstler-der-klassischen-musik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 11:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>me</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.conworks.org/bedeutende-kunstler-der-klassischen-musik/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Klassik brachte viele kompositorisch begabte Köpfe zum Vorschein, die unser musikalisches Erbe enorm erweitert haben. Viele von ihren besten Stücken werden heute noch gerne angehört und in den großen Hollywoodfilmen als Untermalung besonderer Szene verwendet.</p>
<h3>Johann Wolfgang von Goethe&#8230;</h3>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_20" class="wp-caption alignleft" style="width: 573px"><a href="http://www.conworks.org/files/2011/11/literatur.jpg"><img class="size-full wp-image-20" title="Literatur" src="http://www.conworks.org/files/2011/11/literatur.jpg" alt="Feder und Papyrus" width="563" height="620" /></a><p class="wp-caption-text">© Jakub Krechowicz - Fotolia.com</p></div>
<p>Die Klassik brachte viele kompositorisch begabte Köpfe zum Vorschein, die unser musikalisches Erbe enorm erweitert haben. Viele von ihren besten Stücken werden heute noch gerne angehört und in den großen Hollywoodfilmen als Untermalung besonderer Szene verwendet.</p>
<h3>Johann Wolfgang von Goethe</h3>
<p>Einer der bekanntesten Komponisten der Klassik ist wohl Wolfgang Amadeus Mozart. Viele Kunstreisen, die er mit seinem Vater und seiner Schwester unternahm, prägten ihn, bildeten ihn weiter und machten ihn zu dem genialen Komponisten, wie wir ihn heute kennen. Mit dem Komponieren von­ Konzerten und dem Unterricht junger Nachwuchstalente konnte sich Mozart über Wasser halten, suchte aber stets nach dem großen Durchbruch der Ruhm und Geld versprach, welcher jedoch ausblieb. Mozarts Fleiß und seine Hochbegabung trieben ihn jedoch trotz widriger Umstände zu kompositorischen Hochleistungen. Aber auch „einfach“ Volksmusik gehörte zu seinem Repertoire.</p>
<h3>Ludwig van Beethoven</h3>
<p>Ebenfalls allen bekannt ist Ludwig van Beethoven, der von Mozart selbst unterrichtet wurde. Da seine Mutter jedoch sehr krank war und ihr Tod nahte, musste Beethoven den Unterricht abbrechen. Als er nach Wien zurückkehrte um weiterhin Unterricht von Mozart zu nehmen war dieser bereits verstorben. Während darauf folgenden Reisen durch halb Europa bemerkte Beethoven erstmals eine Verschlechterung seines Gehörs. Die zunehmende Verschlechterung seines Gehörs führte zu einer gesellschaftlichen Isolation Mozarts, was ihr mehr und mehr dazu trieb, sich seinen Kompositionen hinzugeben. Seine letzten Werke schrieb er schließlich völlig gehörlos, was ihn jedoch in keinster Weise daran hinderte, Meisterleistungen abzuliefern. Beethoven hinterließ ein unfassbar großes Sortiment an klassischer Musik, das 32 Klaviersonaten, 16 Streichquartette, eine Oper, 22 Variationswerke, zahlreiche Klavierlieder und zwei Messen umfasst.</p>
<h3>Joseph Haydn</h3>
<p>­</p>
<p>Weniger bekannt, aber ein nicht weniger wichtiger Komponist der Klassik ist Joseph Haydn. Nicht nur, dass es Beethoven nach Mozarts Tod unterrichtete und ihn damit entscheidend in seiner Entwicklung prägte, sondern auch zahlreiche Kompositionen sind auf sein Konto zu verschreiben. Der Gesangsunterricht seines Onkels verhalf ihm zu einem Platz im Chor, der ihm nach seinem Stimmbruch jedoch nicht mehr zugestanden werden konnte. Mit darauf folgendem Kompositionsunterricht begann Haydn seine kompositorische Tätigkeit. Nicht selten wurden seine Werke bis nach London hin bekannt.<br />
Diese Bekanntheit verhalf ihm Reisen nach London zu unternehmen, um sich dort äußerst ausgelassen für seine Werke feiern zu lassen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.conworks.org/bedeutende-kunstler-der-klassischen-musik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Inneres Wachstum durch kulturellen Lebensstil</title>
		<link>http://www.conworks.org/inneres-wachstum-durch-kulturellen-lebensstil/</link>
		<comments>http://www.conworks.org/inneres-wachstum-durch-kulturellen-lebensstil/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 11:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>me</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensstil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.conworks.org/inneres-wachstum-durch-kulturellen-lebensstil/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Das Bekenntnis, einen kulturellen Lebensstil praktizieren zu wollen, führt leicht zu Missverständnissen. Schnell wird vom persönlichen Umfeld prätentiöses Verhalten unterstellt &#8211; zum Beispiel in der Form, es ginge dabei um die Außenwirkung, die Steigerung des eigenen Sozialprestiges.</p>
<p>Rein sprachlich deutet &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12" class="wp-caption alignnone" style="width: 573px"><a href="http://www.conworks.org/files/2011/11/kultur.jpg"><img class="size-full wp-image-12 " title="Kultur fremder Länder" src="http://www.conworks.org/files/2011/11/kultur.jpg" alt="Buddha" width="563" height="620" /></a><p class="wp-caption-text">© Beboy - Fotolia.com</p></div>
<p>Das Bekenntnis, einen kulturellen Lebensstil praktizieren zu wollen, führt leicht zu Missverständnissen. Schnell wird vom persönlichen Umfeld prätentiöses Verhalten unterstellt &#8211; zum Beispiel in der Form, es ginge dabei um die Außenwirkung, die Steigerung des eigenen Sozialprestiges.</p>
<p>Rein sprachlich deutet die Begrifflichkeit<em> „kultureller“ </em>Lebensstil jedoch auf das Gegenteil hin, auf das Streben nach innerem Wachstum – während <em>„kultivierter“ </em>Lebensstil tatsächlich etwas bezeichnen würde, das eher Äußerlichkeiten in den Mittelpunkt stellt.</p>
<p><em>Unter welchen Bedingungen kommen Menschen überhaupt dazu, inneres Wachstum direkt anzustreben? </em></p>
<p>Geläufig ist der Erklärungsversuch des US-Psychologen Abraham Maslow, der 1943 die Theorie einer Bedürfnishierarchie entwickelte &#8211; und kurz vor seinem Tod 1970 verfeinerte. Inzwischen gibt es differenziertere Ansätze &#8211; das auch als Bedürfnispyramide bekannte Modell überzeugt aber zumindest Küchenpsychologen spontan.</p>
<p>Demzufolge müssen verschiedene körperliche, materiell-äußerliche, soziale und individuell-praktische Bedürfnisse gestillt sein, bevor sich Menschen mit größerer Intensität hauptsächlich der letzten Stufe zuwenden können und wollen. Diese letzte Stufe ist die Selbstverwirklichung, zu der bewusst oder unbewusst ein kultureller Lebensstil hinführt.</p>
<p>Die Suche nach äußerer Anerkennung ist im Modell eine Stufe unterhalb der Selbstverwirklichung angesiedelt, denn die Selbstverwirklichung und damit der kulturelle Lebensstil sind mit feineren Aspekten verknüpft.</p>
<p><strong>Selbstverwirklichung</strong> beginnt mit der Entfaltung subtiler Schichten des eigenen Intellekts und der eigenen Emotionen. Wohlgemerkt ohne ein konkretes Ergebnis dieses Prozesses vorwegzunehmen, weil er nur dann Transzendenz und eventuell sogar Sinnfindung ermöglichen kann.</p>
<p>Ihnen nähert sich der Mensch über die Beschäftigung mit Kunst, Philosophie und Wissenschaft an.</p>
<p>Als Besucher von Konzerten, Theatern, Ausstellungen bildender Kunst, Kinos und Vorträgen, als Leser guter Literatur. Oder als Nutzer elektronischer Medien und des Internets, die heute Ähnliches erlauben. Hinzu treten innovativere, interaktive Formen der Kunst- und Philosophie-Rezeption, die fließend den Übergang dazu herstellen können, selbst schöpferisch tätig zu werden.</p>
<p>Stets geht es darum, das, was auf den ersten Blick als richtig erscheint, was den Instinkten genügt, zu hinterfragen – wieder und wieder. Um vielleicht doch manches Perfekte zu entdecken in einer Welt, die gewöhnlich nicht perfekt ist. Erstaunlich, wie der kulturelle Lebensstil damit der <em>&#8220;Kalokagathia&#8221;</em> gleicht, dem Bildungsideal der Einheit von Wahrem, Gutem und Schönem bei den alten Griechen &#8211; im 5. Jahrhundert vor Christus.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.conworks.org/inneres-wachstum-durch-kulturellen-lebensstil/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kunst und Kultur</title>
		<link>http://www.conworks.org/kunst-und-kultur/</link>
		<comments>http://www.conworks.org/kunst-und-kultur/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 11:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>me</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.conworks.org/kunst-und-kultur/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Obwohl mit dem Begriff <strong>Kultur</strong> heutzutage eine Vielzahl von Unterkategorien assoziiert werden, handelt es sich bei Kultur im ursprünglichen Sinne um etwas, was von Menschenhand geschaffen wurde. Auch <strong>Kunst</strong> zeichnet sich vor allem durch menschliches Einwirken auf einen Gegenstand oder &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11" class="wp-caption alignnone" style="width: 573px"><a href="http://www.conworks.org/files/2011/11/geige.jpg"><img class="size-full wp-image-11" title="Kultur mit Klassischer Musik" src="http://www.conworks.org/files/2011/11/geige.jpg" alt="Eine Geigerin" width="563" height="620" /></a><p class="wp-caption-text">© Peter Heckmeier - Fotolia.com</p></div>
<p>Obwohl mit dem Begriff <strong>Kultur</strong> heutzutage eine Vielzahl von Unterkategorien assoziiert werden, handelt es sich bei Kultur im ursprünglichen Sinne um etwas, was von Menschenhand geschaffen wurde. Auch <strong>Kunst</strong> zeichnet sich vor allem durch menschliches Einwirken auf einen Gegenstand oder auf ein Medium aus. Das Endprodukt, das ein <strong>Kunstwerk</strong> darstellt, ist dabei als ein durch kreatives Handeln entstandenes Kulturprodukt zu verstehen.</p>
<p>Unterteilung des Oberbegriffes Kultur</p>
<p>Einer der wichtigsten und wohl bekanntesten Beispiele für Kultur sind <strong>Bauwerke</strong>. <strong>Architektur </strong>ist ein deutliches Anzeichen des Wirkens der Menschen und kann außerdem auf die Herkunft oder die Geschichte der Erbauer hinweisen. Doch der Bau von modernen Gebäuden steht weit hinter grundlegenden kulturellen Errungenschaften wie zum Beispiel der Entwicklung der <strong>Schrift</strong> oder grundlegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen.</p>
<p>Auch schließt der Begriff Kultur die Bildende Kunst mit ein, die sich vor allem auf Malerei bezieht, aber auch mit Musik, Film, Theater und Literatur zusammenhängt.</p>
<p>Kunst als ein Teil von Kultur</p>
<p>Die Kategorie Kunst ist meist in verschiedene Bereiche aufgeteilt, die klassischen Kunstformen enthalten aber hauptsächliche Malerei, Architektur, Bildhauerei, und handwerkliche Künste.</p>
<p>Im weiteren Sinne sind jedoch auch die kulturellen Erzeugnisse von Musik, Literatur und darstellenden Künsten ein wichtiger Teil von Kunst. So sind auch <strong>Tänze</strong>, <strong>Opern</strong>, <strong>Fotografie</strong> und <strong>Filme</strong> Kategorien, die dem allgemeinen <strong>Begriff Kunst</strong> zuzuordnen sind. Die Begriffe Bildende Kunst und Schöne Künste versuchen, diese Richtungen erneut aufzuteilen, und damit verschiedene Unterkategorien zum Thema Kunst zu schaffen.</p>
<p>Kunst erleben – Wo man heutzutage Kunst und Kultur findet</p>
<p>Im allgemeinen wird der Mensch ständig von Teilen seiner Kultur begleitet. Besonders deutlich wird dies, wenn eine Reise in unterschiedliche kulturelle Teile der Erde, wie beispielsweise verschiedene Kontinente, unternommen wird. Dennoch gibt es einige Orte, an denen die Kulturform Kunst gesondert erlebt werden kann.</p>
<p>Dazu gehören im europäischen Raum vor allem Theater, Opernhäuser, Galerien und Bibliotheken, aber auch Kinos und Museen. Weltweit können Künste aber auch häufig auf Volksfesten, Märkten und öffentlichen Veranstaltungen, aber auch in Zirkussen oder als Teil der Architektur bewundert werden. Oft stammen besonders angesehene Kunstwerke jedoch aus vergangenen Zeiten und werden aus kulturellen Gründen für die Nachwelt konserviert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.conworks.org/kunst-und-kultur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unsere Kultur im Wandel der Zeit</title>
		<link>http://www.conworks.org/unsere-kultur-im-wandel-der-zeit/</link>
		<comments>http://www.conworks.org/unsere-kultur-im-wandel-der-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 11:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>me</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wamdel]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.conworks.org/unsere-kultur-im-wandel-der-zeit/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Seit Anbeginn der Zeit hat der Mensch stets danach gestrebt, die Umwelt nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten. Die resultierenden Kulturleistungen umfassten neben praktischen Errungenschaften, die das tägliche Leben einfacher gestalten sollen auch geistige Gebilde, die eine Grundlage für das &#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13" class="wp-caption alignnone" style="width: 573px"><a href="http://www.conworks.org/files/2011/11/kunst.jpg"><img class="size-full wp-image-13" title="Kunst früherer Tage" src="http://www.conworks.org/files/2011/11/kunst.jpg" alt="Barock" width="563" height="620" /></a><p class="wp-caption-text">© Subbotina Anna - Fotolia.com</p></div>
<p>Seit Anbeginn der Zeit hat der Mensch stets danach gestrebt, die Umwelt nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten. Die resultierenden Kulturleistungen umfassten neben praktischen Errungenschaften, die das tägliche Leben einfacher gestalten sollen auch geistige Gebilde, die eine Grundlage für das soziale Gefüge einer Gesellschaft darstellen.</p>
<p>Erst durch die Integration epochenabhängiger Moralvorstellungen, die in Rechtsprechung, Religion und im Kunstverständnis aufgehen, können gesellschaftliche Strukturen entstehen.</p>
<p>Im Wandel der Zeit macht jede Gesellschaft verschiedene Entwicklungen durch, die das Selbstverständnis für Kunst und Kultur jedes Mal aufs Neue definieren.</p>
<p>Ein gutes Beispiel ist das Vergeltungsprinzip im Alten Testament. Die damalige Rechtsprechung handelte streng nach dem Vorsatz <em>„Auge um Auge, Zahn um Zahn“</em>. Heute wird im Fall einer Straftat rechtlich und auch moralisch ganz anders vorgegangen. Daher können uns frühere Bräuche und Sitten befremdlich oder sogar beleidigend erscheinen.</p>
<p>Trotzdem bleibt ein gewisser Teil unserer Kultur für immer erhalten. Schon im 19. Jahrhundert hallte es aus dem Deutschen Sprachverein <em>„Wider die Engländerei in der deutschen Sprache“</em>.</p>
<p>Seit Anbeginn der Zeit hat der Mensch stets danach gestrebt, die Umwelt nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten. Die resultierenden Kulturleistungen umfassten neben praktischen Errungenschaften, die das tägliche Leben einfacher gestalten sollen auch geistige Gebilde, die eine Grundlage für das soziale Gefüge einer Gesellschaft darstellen. Erst durch die Integration epochenabhängiger Moralvorstellungen, die in Rechtsprechung, Religion und im Kunstverständnis aufgehen, können gesellschaftliche Strukturen entstehen.</p>
<p>Es gab auch Zeiten da gingen durch Krieg, Krankheit und Tod viele der liebgewonnenen Bräuche einfach verloren. Beispielsweise war im früheren Mittelalter wenig von den vornehmen Tischsitten der Antike übrig geblieben.</p>
<p>So gehörte es im 13. Jahrhundert zum guten Ton, den körperlichen Ausdünstungen beim Speisen freien Lauf zu lassen. Aus dieser Zeit ist auch der bekannte Ausspruch<em> „Warum rülpset und furzet ihr nicht? Hat es euch nicht geschmacket?“</em> erhalten geblieben. Ebenso hat man sein Besteck oder auch die eigenen Finger nach einem besonders fettigen Mahl am eigenen Hemdärmel oder der Kleidung abgewischt. Denn die Benutzung von Servietten wurde erst im 16. Jahrhundert wiederentdeckt.</p>
<p>Doch das Mittelalter war im Allgemeinen nicht so düster, wie es heute gerne propagiert wird. Beispielsweise war die Badekultur in dieser Zeit stark ausgeprägt. Die Menschen nutzten das Bad zu verschiedenen Gelegenheiten, so war es damals üblich den Ausklang von Hochzeitsfeiern in einem erholsamen Hochzeitsbad abzuschließen.</p>
<p>Erst im 19. Jahrhundert konnte Europa den Anschluss an die Bäderlandschaft und Heilquellennutzung des Mittelalters wiederfinden. Sogar der deutsche Kaiser Wilhelm I musste seine Waschungen in einem geborgten Holzzuber aus dem Hotel de Roma ausführen.</p>
<p>Aus unserer heutigen Geschichtsforschung wissen wir auch, dass in früheren Zeiten mit der körperlichen Schönheit und Nacktheit teilweise offener umgegangen wurde als es heute der Fall ist.</p>
<p>In der Antike gehörte es zum Alltag eines jungen Mannes, ein Bordell aufzusuchen und sogar homosexuelle Beziehungen zu unterhalten. Erst mit dem vermehrten Aufkommen von Geschlechtskrankheiten in Europa geriet die Prostitution ins Abseits. Trotzdem ließen sich unsere Vorfahren die Sinnlichkeit nicht nehmen. Noch im 16. Jahrhundert war es üblich hochgestellte Gäste mit einem Komitee nackter Mädchen zu begrüßen.</p>
<p>Schon im 19. Jahrhundert gab es die Mode, Ringe an Intimstellen zu tragen. In der damaligen Zeit wurden Brustwarzenpiercings sogar von medizinischer Seite aus empfohlen, um Säuglingen das Nuckeln zu erleichtern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.conworks.org/unsere-kultur-im-wandel-der-zeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
